Modellhafte Durchführung der Erfolgskontrollen für ein Naturschutzgroßvorhaben am Beispiel des abgeschlossenen Projektes Hohe Rhön/Lange Rhön Bearbeitungszeitraum: 1995-1997 Auftraggeber: Bundesamt für Naturschutz, Bonn Projektbearbeitung: Dr. G. Bornholdt, J. C. Kress, H.Braun |
Lage der Untersuchungsflächen
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Veröffentlichung
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Moorauge im Schwarzen Moor
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Vor dem Hintergrund, dass in den 50 Naturschutzgroßprojekten des Bundes in naher Zukunft die Förderzeiten ablaufen werden oder z. T. bereits abgelaufen sind, wurden im abgeschlossenen Förderprojekt „Hohe Rhön/Lange Rhön“ umfassend Methoden getestet, mit denen der Erfolg von Naturschutzmaßnahmen evaluiert werden kann. Die unterbreiteten Verfahrensvorschläge sind dabei nicht nur auf Naturschutzgroßprojekte anzuwenden, sondern sind in angepasster Form ebenso für kleinere Naturschutzgebiete brauchbar. Besondere Bedeutung erlangen sie zudem im Zusammenhang mit der Berichtspflicht für Natura-2000-Gebiete, da es sich hierbei um vergleichbar große Schutzobjekte handeln kann, in denen in regelmäßigen Abständen Erfolgskontrollen durchzuführen sind.
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Konkret wurden auf repräsentativen Probeflächen Flora und Vegetation sowie ausgewählte Arten(gruppen) der Fauna wie Vögel, Amphibien, Schmetterlinge, Laufkäfer , Wanzen, Zikaden und Libellen quantitativ erfasst und die Ergebnisse mit den Daten der Ersterfassung bzw. den für das Gebiet entwickelten Zielen verglichen. Aus den gewonnenen Ergebnissen und Erfahrungen wurden nicht nur Vorschläge für das weitere Management des Gebietes, sondern in einem darauf aufbauenden Schritt auch Empfehlungen für die Durchführung zukünftiger Erfolgskontrollen im Arten-, Biotop- und Land- schaftsschutz abgeleitet. Die Untersuchungen wurden in Heft 30 der Schriftenreihe „Angewandte Landschaftsökologie“ des Bundesamtes für Naturschutz veröffentlicht. |
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