Jurinea cynaoides
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Lebensraumtypen
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Uferschwalbenwand
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Im FFH-Gebiet „Mainaue zwischen Schweinfurt und Dettelbach“, das über 1.100 ha umfasst, wurde ein Managementplan mit FFH-Grunddatenerfassung erstellt. Durch das unmittelbare Nebeneinander von unterschiedlichen Standortbedingungen (von nass bis sehr trocken) hat dieses überregional bedeutende Gebiet zahlreiche seltene und gefährdete Pflanzengesellschaften mit vom Aussterben bedrohten Pflanzen- und Tierarten ausgebildet; sie werden innerhalb von 14 Naturschutzgebieten nachhaltig gesichert. Die trockenen, kalkreichen Sandrasen beherbergen innerhalb von Bayern das größte Vorkommen der Anhang II Art Silberscharte (Jurinea cyanoides). Dieser Lebensraumtyp bietet Lebensraum für weitere seltene und hochgradig gefährdete Pflanzenarten, wie z. B. Sand-Steinkraut (Alyssum montanum ssp. gmelinii) und Nördliches Mannschild (Androsace septentrionalis).
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| In diesem größten naturnahen Abschnitt im Mittellauf des Mains mit natürlichen Hartholzauewäldern wurden im Wald vier Lebensraumtypen (9160 Eichen-Hainbuchenwälder, *9180 Schlucht- und Hangmischwälder, *91E0 Weichholz- und 91F0 Hartholz-Auenwälder) und im Offenland sechs Lebensraumtypen (2330 Dünen mit offenen Grasflächen, 3150 Eutrophe Seen, *6120 Trockene, kalkreiche Sandrasen, 6210 Kalk-Trockenrasen, 6510 Flachland-Mähwiesen, *7220 Kalktuffquellen) nachgewiesen. Nach der durch die PGNU durchgeführten Grunddatenerfassung für das FFH-Gebiet " Mainaue zwischen Schweinfurt und Dettelbach" (6127-302) wurde ein Managementplan erarbeitet. Es bestehen zahlreiche Nutzungskonflikte insbesondere zwischen Erholungssuchenden (beliebte Fahrradstrecke, Badende, Lagern, zelten etc.) und Landwirtschaft (Pestizideinsatz, Nährstoffeintrag) und Nutzungsaufgabe, insbesondere Sukzession der Flächen (Ausbreitung von Gehölzen, Neophyten). Eines der Hauptziele des Managementplans ist eine gute Besucherlenkung, Nutzung so notwendig zu sichern und die Beeibehaltung einer extensiven Wiesennutzung und des geregelten Eingriffs in die Sukzession. Ziel ist die Erhaltung der funktionalen und morphologischen Vernetzung zwischen Fließgewässer, Altwässern und sekundären Stillgewässern mit amphibischen Kontaktlebensräumen wie Schilfröhrichten, Seggenrieden, Hochstaudenfluren, Auenwiesen, Sandmagerrasen, Feuchtgebüschen und Ufergehölzen sowie Auwäldern zu sichern. |
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