German English French Russian
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
PGNU 2 3 4 PGNU

LBP U-Bahntrasse Frankfurter Berg, Frankfurt am Main

Landschaftspflegerischer Begleitplan mit integrierter Umweltverträglichkeitsstudie und artenschutzrechtlichem Fachbeitrag für die Verlängerung der U-Bahnstrecke U5 zum Frankfurter Berg, Frankfurt am Main
Bearbeitungszeitraum: 2010
Auftraggeber: Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH
Lindenallee an der Homburger LandstraßeLandschaftspflegerischer Begleitplan (Ausschnitt)Bestands- und Konfliktplan
Durch die Verlängerung der Stadtbahnstrecke U5 von der Station Preungesheim bis zur S-Bahnstation Frankfurter Berg soll die Siedlung Frankfurter Berg und das Stadtentwicklungsgebiet "Edwards-Kaserne" durch den schienengebundenen ÖPNV erschlossen werden. Darüber hinaus werden durch die Verknüpfung der S-Bahnlinie S 6 und der Stadtbahnlinie U 5 an der Station Frankfurter Berg verbesserte Umsteigebeziehungen geschaffen.
Die Neubaulänge der durchgehend 2-gleisigen, oberirdischen Stadtbahnstrecke beträgt rund 1.700 m, wobei insgesamt 3 Haltestellen (August-Schanz-Straße, Berkersheimer Weg und Frankfurter Berg) geplant sind.
Insgesamt bietet die Homburger Landstraße das Bild einer relativ gut durchgrünten innerstädtischen Hauptverkehrsstraße. Hinsichtlich des Stadtbildes besonderes bemerkenswert und hochwertig sind die Straßenabschnitte mit beidseitig ausgewachsenen Lindenalleen (Jean-Monnet-Straße bis Kaiserkronenweg sowie die alte Landstraße zwischen Wickenweg und S-Bahnstation).
In der vorliegenden Planung konzentrieren sich die landespflegerischen Maßnahmen insbesondere auf den größtmöglichen Schutz des vorhandenen Baumbestandes sowie die Ersatzpflanzungen für gerodete Baum- und Gehölzbestände. Folgende Maßnahmen sind vorgesehen:
  • Neuanpflanzung von standortgerechten Einzelbäumen und Baumreihen zur Wiederherstellung und Neustrukturierung des Straßenbildes,
  • Neuanlage von Gehölzpflanzungen aus standortheimischen Strauch- und Baumarten in den Böschungsbereichen,
  • Anpflanzung einer Laubbaumallee als naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahme entlang der L 3008 zwischen Nieder-Erlenbach und Ober-Erlenbach,
  • Anlage der Gleistrasse als Rasengleis zur Vermeidung von Bodenversiegelung, Lärmemissionen und Oberflächenabflüssen,
  • Schutz der Bestandsbäume durch Stamm- und Wurzelschutzmaßnahmen,
  • Neuanlage und Wiederherstellung von Verkehrsgrünflächen und Straßenbegleitgrün durch Rasenansaat und Anpflanzung von bodendeckenden Gehölzen.