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Monitoring Heldbock

Bundesstichprobenmonitoring Heldbock
Bearbeitungszeitraum: 2011
Auftraggeber: Hessen-Forst FENA
Heldbock oder Großer Eichenbock (Cerambyx cerdo)Aktuelle Fundnachweise des Heldbocks (grün) in der Probefläche Lorscher WaldEhemaliger Brutbaum mit typischem Fraßbild der Larven
Für diesen auf Anhang II und IV der FFH-Richtlinie geführten und größten einheimischen Bockkäfer besitzt Hessen mit seinen großflächigen Eichenwäldern eine besondere Verantwortung. Die Larven benötigen für ihre mehrjährige Entwicklung alte, lebenden Eichen in wärmebegünstigten Tieflagen. Bei starker Besiedlung schädigen sie allerdings ihre Brutbäume.
Im Zuge des bundeseinheitlich durchgeführten FFH-Stichprobenmonitorings wurden von der PGNU Anfang 2011 acht zufällig ausgewählte Probeflächen mit einer Größe von 5 - 10 ha auf die Heldbock-Besiedlung hin untersucht. Neben der Zahl der Brutbäume wurden auch die Schlupflöcher der Larven sowie Daten zur Habitatqualität und Beeinträchtigungen erfasst. Die Erhebungen erfolgten in enger Kooperation mit den beteiligten Forstämtern. Die Ergebnisse fließen in den Bericht an die EU für den Zeitraum 2007 - 2013 ein.