Planungswerkstatt Stadtquartier West, Neu-Isenburg Bearbeitungszeitraum: 2010 Auftraggeber: Stadt Neu-Isenburg Projektbearbeitung: K. Eicke, B. Albertmelcher, S. Dohe |
Ergebnisse der Planungswerkstatt
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Malworkshop mit Kindern
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Gespräche mit Anwohnern
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Die Stadt Neu-Isenburg wurde im Jahr 2005 mit dem Stadtquartier West in das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt" aufgenommen. Das Fördergebiet umfasst rd. 56 ha Fläche und rd. 2.500 Einwohner. Im Fördergebiet befinden sich städtische Einrichtungen, wie eine Kindertagesstätte, ein Stadtteilzentrum sowie der gesamte Sportpark. Darüber hinaus ist das Gebiet durch Wohnbebauung mit Hochhäusern und wenig genutztes Abstandsgrün geprägt.
Im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ wurde die PGNU damit beauftragt unter Beteiligung der Bewohner die Freianlagen des Stadtteilzentrums, der Kindertagesstätte und einen Teil des Sportparks neuzugestalten. Die Umsetzbarkeit einer solchen Gestaltung hängt in nicht unerheblichem Maß von dem Engagement der Bürgerinnen und Bürger ab. Eine konstruktive Gemeinschaft, gute Kommunikation und Toleranz untereinander sind daher von herausragender Bedeutung für die zukünftige kooperative Entwicklung des Quartiers.
Nachhaltige Stadtteilentwicklung kann man nicht nur im Baulichen sehen, sondern auch in einer guten Gemeinschaft und in einer starken Identität erleben. Eine Identität, die um die eigenen Fähigkeiten weiß und neue Mitbürgerinnen und Mitbürger mit ihren Fähigkeiten schätzt und einbezieht. Wir von der PGNU sehen es als ein wichtiges Ziel an, diese Fähigkeiten der Bürgerinnen und Bürger mit Hilfe von Workshops, Informationsveranstaltungen und Bau-Aktions-Tagen zu unterstützen und langfristig auszubauen.
Auf dem 3. Stadtteilfest im Stadtquartier West informierten wir daher in einer Planungswerkstatt über die geplanten Neugestaltungen. Dort konnten sich die Anwohner auf Plänen, Fotomontagen und 3D Ansichten anschauen, wie ihre Wünsche im Rahmen des Beteiligungsverfahrens berücksichtigt wurden. Die Bürger konnten Verbesserungsvorschläge zu den Entwürfen machen und durch ein Bewertungsverfahren mit Aufklebern ihrer Meinung Ausdruck verleihen und mithelfen ihr Viertel zu gestalten. Die Kinder des Quartiers beteiligten sich in einem Kreativworkshop durch einen Mal- und Modellierwettbewerb an der Umgestaltung der Freiflächen.
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